Wie gute Bilder deine Projekte aufwerten

Passende Bilder für dein Projekt zu finden, die nicht mehrere 100 Euro kosten, ist oftmals nicht einfach. Aber auch wenn dein Budget höher ist, ist nicht immer direkt klar, bei welchen Quellen du schauen kannst. Daher möchten wir dir in diesem Artikel einige kostenlose und kostenpflichtige Bilddatenbanken vorstellen, um deine Designs auf das nächste Level zu bringen!

Bilddatenbanken

Kostenlose Medien

Da du aus rechtlichen Gründen nicht einfach jedes Bild aus dem Internet für deine Projekte verwenden darfst, gibt es Bilddatenbanken, die dir alle Nutzungsrechte zur Verfügung stellen. So brauchst du dir keine Sorgen zu machen, dass du Medien verwendest, die nicht zur kommerziellen Nutzung gestattet sind.

Auf diesen Webseiten kannst du einfach Suchbegriffe eingeben und erhältst anschließend eine Vielzahl an Bildern, die du überall verwenden darfst – in den meisten Fällen sogar, ohne eine Quelle angeben zu müssen. Die besten Datenbanken haben wir hier einmal aufgelistet:

Figma Integration

Falls du für deine Designs Figma verwendest, kannst du dort das unsplash Plugin aktivieren, um ohne Browser Bilder direkt in deine Dateien zu laden.

Klicke dazu einfach auf den „Ressourcen-Button“ (Shift + I) oben links, wähle anschließende „Plugins“ aus und tippe „unsplash“ in die Suchleiste. Aktiviere nun das Plugin und los geht’s.

Kostenpflichtige Medien

Um das Maximum bei deinen Projekten herauszuholen und um die qualitativ hochwertigsten Bilder zu finden, musst du in manchen Fällen wohl oder übel zu kostenpflichtigen Alternativen greifen. Dort findest du Bild- und Videomaterial von professionellen Fotografen und Künstlern und kannst dieses für eine monatliche Gebühr verwenden.

Lies dir hierzu die Bedingungen der einzelnen Abonnements genau durch, damit du genau weißt, wie viele Medien du verwenden kannst. Oftmals kannst du die Medien auch einzeln kaufen. Im Anschluss findest du eine Liste für einige kostenpflichtige Medien.

  • iStock

    iStock bietet sowohl ein Credit- als auch ein Abonnement-System zum Lizenzerwerb an. So kannst du, abhängig vom Umfang deiner Projekte, entscheiden, ob du nur einzelne Bilder oder mehrere erwerben willst. Preise starten bei 9 € pro Credit/Bild.
  • Adobe Stock

    Auch Adobe verkauft Credit-Packs und Abos. Wenn du Adobe Creative Cloud hast, kannst du Adobe Stock für 30 Tage kostenlos testen, danach kostet es ca. 35 € monatlich. Ohne Creative Cloud kannst du ab 30 € loslegen, allerdings nur Standard-Medien herunterladen. Ab 50 € gibt es dann auch Videos. Preise für Credits starten bei 40 €, dafür erhältst du auch direkt 5 Bilder.  
  • Shutterstock

    Neben Bildern und Videos bietet Shutterstock auch Musik, Vorlagen und redaktionelle Medien frei. Abos starten ab 29 €, Credits gibt es nicht.

  • Getty Images

    Wenn du sehr hochwertige Bilder von Journalisten und Fotografen suchst, bist du hier genau richtig. Getty Images hat eine sehr große Bilddatenbank von Fashion über Motorsport bis zur Kulinarik. Diese Vielfalt hat allerdings auch seinen Preis, so kosten die meisten Bilder mindestens 150 € in kleiner Ausführung, 335 € mittelgroß und ganze 475 € im Großformat.
Auflistung von kostenlosen und kostenpflichtigen Bilddatenbanken in Tabellenformat


So suchst und findest du die richtigen Bilder

Bei der großen Auswahl an Medien ist es oftmals schwer, gute Bilder zu finden. Bei der Suche ist es dementsprechend oft hilfreich, mit einzelnen Keywords zu suchen. Achte darauf, dass diese durch Leerzeichen getrennt sind. Wenn du nun zum Beispiel ein Bild von einem Berg suchst, aber zusätzlich viele Bäume im Bild haben möchtest, gib „Berg Bäume“ ein.

In manchen Fällen ist es auch von Vorteil, die Suche auf Englisch einzugeben, in unserem Fall also „Mountain trees“. Hier kannst du einfach etwas herumprobieren, bis du dein gewünschtes Ergebnis rausbekommst.

Quellen auflisten

An sich musst du, falls du z.B. Unsplash oder eine der kostenpflichtigen Quellen verwendest (und die Lizenz gekauft hast), keine Quellen angeben. Falls du das aber dennoch machen möchtest, gibt es einige Positionen auf deiner Webseite, die sich dafür gut eignen.

  • Footer

    Im Footer ist unter deinen Links immer Platz für einige Hinweise, sei es bezüglich Bildquellen oder datenschutzrechtlichen Hinweisen.
Webseiten Footer mit Urheberrechts-Text im Fokus unterhalb der Navigationslinks
  • Datenschutz-Unterseite

    Auch auf deiner Datenschutz-Unterseite kannst du einen Verweis auf die verwendeten Medien in einer extra Sektion anlegen.

Zusammenfassung

Mithilfe der richtigen Suche auf den kostenlosen und kostenpflichtigen Webseiten ist es nun leicht für dich, großartige Medien für deine Projekte zu finden. Auch wenn dein Budget niedrig oder gar 0 ist, kannst du deine Kunden mit passenden Bildern überzeugen.

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